Loading...
Lerntherapie 2018-03-14T15:33:19+00:00

Lerntherapie

Lesen, schreiben und rechnen lernen ist nicht für jedes Kind ein Kinderspiel. Deshalb haben wir uns als staatlich geprüfte Logopäd/innen und Lerntherapeut/innen auf die ganzheitliche Förderung von Kindern mit Schul- und Lernproblemen spezialisiert. Warum? Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass Kinder, die im Vorschulalter aufgrund einer Sprachentwicklungs- oder Artikulationsstörung in logopädischer Behandlung waren im Schulalter deutlich häufiger eine isolierte Lernstörung entwickeln, wie z. B. eine Lese- und Rechtschreibstörung. Unsere langjährige Praxiserfahrung bestätigt diese Ergebnisse.

Lernen ist ein Prozess, der das ganze Leben lang andauert und gerade zu Beginn unseres Lebens eine wichtige Rolle spielt, da die Weichen für selbstständiges und autonomes Lernen gestellt werden. Bei einer Lernschwäche haben deshalb die genaue Analyse der Umstände und Ursachen eine besondere Relevanz, um individuelle und effektive Förderpläne zu erstellen, gezielt an den Inhalten zu arbeiten und langfristig das Lernen zu lernen.

Unser erfahrenes und engagiertes Team aus hochqualifizierten Experten begleitet Sie und Ihr Kind professionell bei Teilleistungsstörungen und Schulproblemen. Wir legen dabei besonderen Wert auf eine individuelle Förderung, bei der alle Beteiligten – das Kind, die Eltern, die Lehrer sowie evtl. weitere Therapeuten – mit einbezogen werden. Sie und Ihr Kind profitieren von unserem integrativen Arbeitsansatz und der interdisziplinären Zusammenarbeit mit den im VitalCenter ansässigen Ärzten und Therapeuten sowie mit anderen Fachdisziplinen. Unser Ziel ist der Lernerfolg Ihres Kindes.

Vertrauen Sie auf eine individuelle und qualifizierte Beratung, Diagnostik und Behandlung bei:

Eine Lese-Rechtschreibschwäche (oder auch Legasthenie) ist definiert als Entwicklungsstörung des Lesens und Schreibens. Dabei handelt es sich um eine Teilleistungsstörung, da lediglich die Lese- und Schreibleistungen von der Störung betroffen sind. In anderen Bereichen zeigen sich bei den Betroffenen hingegen keine Auffälligkeiten. Die LRS kann isoliert oder in Kombination mit anderen Teilleistungsstörungen (bspw. Rechenschwäche) auftreten. Zu den Merkmalen einer LRS zählen unter anderem Auffälligkeiten im Schulalter, die sich beispielsweise durch erschwertes Lesenlernen oder Probleme beim Schreiben (Vertauschung und Auslassung von Buchstaben) zeigen.

Die Ziele der Therapie werden individuell auf die Bedürfnisse der Betroffenen angepasst und umfassen dabei die Bereiche Aufmerksamkeit, Konzentration, Wahrnehmung, Fehlerbearbeitung und Regelwissen.

Die Rechenschwäche oder auch Dyskalkulie genannt, bezieht sich auf Einschränkungen im Umgang und im Gebrauch des arithmetischen Grundlagenbereichs, welcher unter anderem den Zahlenbegriff, die Grundrechenarten, das Dezimalsystem oder die Mengenerkennung umfasst. Zu den Symptomen zählen beispielsweise Probleme beim ganzheitlichen Erfassen von Mengen, Abzählen von Mengen mit Hilfe der Fingerzählmethode oder Probleme beim Erlernen von Grundrechenarten. Die Rechenschwäche ist eine Teilleistungsstörung, die entweder isoliert oder in Kombination mit anderen Teilleistungsstörungen auftreten kann.

Die Ziele der Therapie liegen unter anderem in der Vermittlung arithmetischer Kenntnisse, der Erarbeitung von Hilfsstrategien im Umgang mit Zahlen und in der Beratung von Eltern oder Angehörigen.

Der Fremdspracherwerb kann für Kinder mit Lernstörungen oder für Kinder, bei denen im Vorschulater eine Sprachentwicklungsverzögerung diagnostiziert und/ oder behandelt wurde, eine besondere Herausforderung sein. Vor allem lese- und rechtschreibschwache Kinder tun sich häufig schwer, die fremden Wortformen und Ausspracheregeln zu erlernen. Durch gezieltes Training und der Vermittlung von Lernstrategien, die Ihr Kind selbständig einsetzen kann, helfen wir dabei.

Wahrnehmungsschwächen, z. B. im visuellen oder auditiven Bereich, können dazu führen, dass es schwierig für ein Kind wird, sich ausreichend zu konzentrieren. Leichte Ablenkbarkeit und hohe Reizoffenheit können verhindern, dass es neue Lerninhalte aufnimmt und automatisiert. Schnell kommt es zur Unruhe, häufigem Nachfragen, ggf. wird das Kind sogar als „Klassenclown“ oder „Störfried“ wahrgenommen.  Wahrnehmungs- und Konzentrationsschwächen haben häufig eine vielfältige Symptomatik und können den Schulerfolg ernsthaft gefährden. Eine gründliche Diagnostik ist unbedingt nötig, um verschiedene Störungsbilder voneinander abzugrenzen und die richtigen Hilfen anzubieten. Häufig arbeiten wir hierbei mit weiteren Fachdisziplinen zusammen, wie z. B. Fachärzten für Phoniatrie und Pädaudiologie,  Kinder- und Jugendpsychiatrie oder Ergotherapeuten.

Der Übergang vom Kindergarten in die Schule ist nicht für alle Kinder ein leichter Schritt. Die völlig neue Situation mit vielen anderen Kindern, das längere Sitzen an einem Platz, das Richten der Aufmerksamkeit auf das, was die Lehrerin sagt und vieles mehr können anfangs überfordern. Wenn gleichzeitig noch Schwierigkeiten beim Erlernen der Schriftsprache oder des Rechnens hinzukommen, entsteht schnell ein Lerndefizit – schlimmstenfalls verliert das Kind sogar die Lust daran, zur Schule zu gehen. Aber auch bei älteren Schulkindern kann es immer mal wieder zu Phasen kommen, in denen es schwer fällt, Schritt zu halten, insbesondere wenn das Problem einer Aufmerksamkeitsstörung hinzukommt oder sich das Kind durch eine sehr schnelle Auffassungsgabe bzw. einer Hochbegabung langweilt. Wir versuchen mit Ihnen und ggf. auch mit der Lehrkraft oder weiteren Fachdisziplinen herauszufinden, woran es liegt, wenn Ihr Kind Schulprobleme entwickelt und helfen Ihnen dabei, diese zu überwinden.